Gerade gerfunden bei Netzpolitik.org

Die Plattform für CC-lizenzierte Musik Jamendo steht offenbar vor dem Verkauf oder einer Fusion. Laut TechCrunch geht dem Luxemburger Unternehmen das Geld aus.

Da das nicht für den Betrieb der Seite ausreicht, bemühte sich Jamendo zuletzt um 1,5 Million Euro von Investoren. Da die Verhandlungen gescheitert zu sein scheinen, wird nun über einen Verkauf des Unternehmens nachgedacht, wie CTO Sylvain Zimmer gegenüber gulli:news bestätigte:

Es ist wahr, dass wir uns in einer schwierigen finanziellen Situation befinden. Wie auch immer sind noch einige Optionen offen. Ich glaube nicht, dass die Webseite jemals offline gehen wird. Wir machen Umsätze. Aber in der jetztigen Zusammensetzung ist die Firma nicht tragfähig.

2 Kommentare to “Geht unsere Hauptquelle für CC-Musik pleite?”

  1. hjfischer
    18:08, 13.01.2010

    Jamendos Community hat eine Petition gestartet, um potenziellen Investoren oder wem auch immer zu zeigen, wie wichtig ihnen diese Plattform und die Idee dahinter ist.

    http://www.ipetitions.com/petition/savejamendo/
    http://savejamendo.wordpress.com/

  2. alfredissimo
    16:09, 20.01.2010

    Ja, das ist wirkich schade! Tolles Portal, aber ich war schon immer der Meinung, dass man den Musikkäufer nicht den Preis für die Musik bestimmen lassen kann. Da muss sich niemand wundern, wenn am Ende kein Geld reinkommt (für die Künstler und das Unternehmen). Das ist, als ob ich in einem Restaurant esse und danach soviel bezahlen kann, wie es mir wert war. Und was machen (leider!) 90% aller Menschen? Legen nen 5er für ein 3-Gänge-Menü hin und lachen sich ins Fäustchen. Warum sollte es bei Musik anders sein, wenn man bei Kauf ja quasi noch anonym bleiben kann (da online).

    Meiner Meinung nach machen Modelle, die feste Preise festlegen und dann in die Musik der Künstler in die gängigen Downloadshops liefern mehr Sinn. ich verkauf meine Musik über Dooload und das läuft ganz passabel, dafür, dass ich nicht sonderlich bekannt bin.

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